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Plastische Chirurgie im Elisabeth Carrée Gütersloh

Stadtring Kattenstroth 128

33332 Gütersloh

 

Ein Spring oder Schnellender Finger, abgekürzt TVS (Tendovaginitis stenosans) ist eine Erkrankung der Sehnenscheide. Bei dem Versuch den Finger zu strecken oder zu beugen, kommt es zu dem so typischen Schnellen bzw. Rucken. Das Phänomen ist bei Fortschreiten der Symptomatik zunehmend schmerzhaft und kann unbehandelt zu einer völligen Fixierung in Beugestellung führen.

 

Mögliche Ursachen sind:

 

Durch Überlastung oder degenerativ entstandene umschriebene Verdickung der Beugesehne gleitet die Sehne nicht regelrecht. Die Beugesehnen gleiten u.a. innerhalb verschiedener Ringbänder. Im Bereich des A1 Ringbandes, etwa in Höhe des Mittelhandköpfchens, bleibt das „Sehnenknötchen“ dann hängen und die Sehen kann nur durch vermehrten Kraftaufwand oder durch "Führen" des Fingers mit der anderen Hand durch das Ringband gebracht werden. Dies führt dann zu dem typischen "Schnappen" des Fingers. Häufig läßt sich allerdings kein spezifischer Grund feststellen.

 

Diagnostik:

 

Eine ausführliche klinische Untersuchung und die Schilderung des Krankeitsverlaufs und der Beschwerden des Patienten sind meist ausreichend. Manchmal erscheinen gewisse Erkrankungen der Strecksehnen als Springfinger. Diese müssen natürlich vor der Operation hiervon deutlich unterschieden werden da die Behandlung eine völlig andere ist.

 

Operative Therapie:

 

es erfolgt ein ca. 2cm langer Schnitt über dem betroffenen Mittelhandköpfchen (von der Hohlhandseite aus) und nach Darstellung des A1 Ringbandes die Spaltung desselben. Der Eingriff wird ambulant und in Blutleere durchgeführt. Tagen des Verbandes für 10-12 Tage und frühzeitige Mobilisation der Hand. 

 

Wie groß sind die Erfolgschancen der Operation?

 

Die Operation eines Springfingers ist eine der häufigsten handchirurgischen Operationen und weist eine Erfolgsrate von über 90% auf. Ein Wiederauftreten der Beschwerden ist äußerst selten, der Eingriff ist in geübten Händen kaum mit Komplikationen behaftet. Wichtig ist eine subtile und aufmerksame Nachbehandlung.

 

 

 
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